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in seiner Arbeit treibt, so vermag es ihn doch nicht an festes Ein-halten nothwendiger Ablieferung zu binden, und es ist durchausvorteilhafter, in einen gewissen Vertrag mit ihm zu treten. Nichtsbindet ihn so sehr, als reelle Erkenntlichkeit und Belohnung, weildies der Vortheil seiner Familie ist. Sein Preis würde gegen alleandere unendlich billig sein. Doch ich vergesse, daß Sie selbst erstwollen müssen, und somit schließe ich mit Versicherung vollkom-mener Verehrung
Ihr ergebener
Mauerstr-ße Nr. St, Clemens Brentano.
Clemens Brentano an Herrn v. Verlach, jetzt königl.preußischer General in Berlin.
Berlin, Imiills ZM.
Lieber Leopold!
Wilhelm meint, ein paar Worte von mir könnten IhnenFreude machen, ich habe ihn darum gefragt. Aber es könnenauch nur ein paar Worte sein, denn meine Hand hat schier denKrampf vom Abschreiben eines unendlichen Briefs von einemFreund aus Bayern über die wunderbarsten Ereignisse daselbst,von welchen ich so erfüllt bin, daß ich nicht viel für Sie weiß,denn die dortigen Erweckungen der Landleute und vieler frommenPriester und einiger Edelleute zum lebendigen Christenthum sindso rührend und wunderbar ergreifend, daß es mir schier unan-ständig scheint, Ihnen in solcher Stimmung zu schreiben daßich Sie zärtlich lieb habe und Ihrer mit innigem Wohlwollengedenke. Ich darf nur sagen, ich wünschte herzlich, daß ich besserund frommer und tugendhafter wäre, daß ich wirklich ein Christwäre, damit Ihnen meine Neigung nützlich und erbaulich sein