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1 (1855) (1855)
Entstehung
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noch Etwas, und man bemerkte zwischen sieben und acht Uhr,als seine Schwägerin hinausgerufen wurde, weil die erwartetenFreundinnen wirklich angekommen waren, noch kein Zeichen naherGefahr.

Doch während dieselben bei seinem Bruder waren und dieSchwägerin den Kranken auf die Ankunft der Gäste vorzubereitensuchte, veränderte sich sein Zustand so schnell, daß sie nur nocheiligst mit starkem Schellenzug den Gatten und die Angekommenenherbeirufen konnte, welche hereintraten, als er ihr noch dieSterbegebete mit brechender Stimme nachsprach; sie konnten dieihrigen noch damit vereinigen, doch erkannte sein erlöschendesAuge sie wahrscheinlich nicht mehr. Um halb neun Uhr Morgensam 28. Juli 1842 kehrte seine müde, vielgeprüfte und geläuterteSeele zu ihrem Schöpfer zurück, um in seligem Schauen denLohn ihres thätigen Glaubens zu empfangen.

Aus dieser einfachen, getreuen, mit Belegen bewahrheitetenErzählung von des Dichters Leben, Sehn und Thun, widerlegtsich von selbst, was vielfach über ihn ist gefaselt worden, vonÜbertritt von der protestantischen zur katholischen Religion, vonseinem Wirken in Rom (das er nie gesehen) für die Propaganda,in deren Sold er gestanden haben soll, und von seinem Bußlebenals Moläch in einem Kloster.

Dem, was von manchen Seiten über seine Zerfahren-heit ist gesagt worden, stellen wir zum Schluffe noch dasUrtheil des geistreichen Recensenten seiner Mährchen im neun-zehnten Bande der historisch politischen Blätter entgegen:

Nach allem diesem könnte in der That nur eine sehr-beschränkte Beurtheilung, die für die unsichtbaren Geisteskämpfeüberhaupt kein Verständnis; hat, Brentano zu den Zerrissenen

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