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in der Küche, durch die er gehen mußte, der Schornstein geschlossenund daß ein Schellendraht durchgeführt werde, damit, wenn erihrer bedürfe, er Frau Schlotthauer schellen könne: kurz, geberdetesich ganz wie ein altes, zu all' diesen Forderungen berechtigtesGlied der Familie. Der guten, demüthigen Frau wurde esanfangs bang' und sie klagte öfter in ihrem Herzen und wohlauch zuweilen ihrem Manne über argen Zwang; sie ließ sich aberAlles gefallen und sorgte bald für all' seine Bedürfnisse wieeine Mutter.
In der ersten Zeit war er zum Essen auswärts gegangen,doch da ihm eines Tags die Küche seiner Wirthin angenehmduftete, lud er sich zu Gast und begehrte fortan auch Tischgenossezu werden, gerne zufrieden mit einfacher, aber wohlbereiteterKost. Bei guter Laune sprach er viel und schmeckte es ihmtrefflich; wenn er traurig war, war er auch schweigsam und aßdann oft Tage lang fast Nichts.
Um elf Uhr ging er in die Herzogsspitalkirche zur heiligenMesse und dann auf den Tandelmarkt, von wo er seinerWirthin immer ein Alterthum mitbrachte; oft hatte er dieTaschen ganz voll: einen alten Löffel, eine Blumenvase, was ereben fand.
Während des Tags arbeitete er an seinen Manuscriptenüber die Gesichte der Emmerich; eine arme Frau, der er dadurchzugleich ein Almosen spendete, war häufig auf seinem Zimmermit Abschreiben derselben beschäftigt.
In der Dämmerung ging er gewöhnlich in seinem Zimmerauf und nieder, den Rosenkranz betend, oft unter heißenThränen.
Die Abende brachte er in dem Kreise von Görres zu, woPhilipps, Streber, öfter auch Windischmann und Ringseis, späterauch Arndts sich gewöhnlich versammelten, und wo überhaupt
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