Druckschrift 
1 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
50
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Und die Andre, schwarz gekleidet,

Um die Stirn den Lorberkranz,

Die so sinnend einsam schreitetIn des eignen Hauptes Glanz;

Ja ich kenne sie, die Freie,

Die sich selbst so ganz erkennt,

Und der in der eignen Weihe,

Was gedacht, gelebt, entbrennt.

Und im Pupur geht die DritteMit der W«ge, mit dem Schwert,

Fest und eisern ihre Schritte,

Wie das Recht, das ewig währt.

Ihre Augen sind verbunden,

Und sie kennet Keinen nicht;

Was sie wahr und recht erfunden,Ruhig ihre Lippe spricht.

Nun im Scharlachmantel dringetScharfen Blicks die Vierte an,

Ihrem Stabe, bunt gelinget,

Schlinget sich die Schlange an.

Kräuter tragen ihre Hände,

Und Gestein und edlen Wein,

Wo sie hin die Blicke wende,Schlummern sanft die Schmerzen ein.

Stimme aus den Bürgern.Heran, heran! seid uns willkommen,In eurer Farben Ehrenzier.

Daß also ihr zu uns gekommen,

Das danken wir, das jauchzen wir.

Ihr seid erprobt in alter Treue,

Ihr seid in alter Kunst gerecht,

Und ewig grünet ihr auf's Neue,

Ihr seid ein göttliches Geschlecht, u. s.