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1 (1855) (1855)
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Gegner werden ihm den Ruhm nicht streitig machen können,daß ihm die verborgensten Schätze unserer Sprache zu Gebotestanden und die Töne wie dienstbare Geister der leisesten Bewe-gung seines Gedankens folgten, und von ihm beseelt, sogleich ihrwunderbares Glockenspiel begannen."

Aus Versehen ist die Cantate, in welcher er bei Einweihungder neuen Universität in Berlin, den 15. October 1810, diehohe Bedeutung jenes Tags in ernsten, begeisternden TönenAllen in die Seele rief, aus den gesammelten Schriften weg-geblieben. Wir führen darum hier Einiges daraus an:

Zu dir, zu dir mein Vaterland!

Mein deutsches Land,

Wend' ich jetzt Stimme, Gruß und Lied:

So lang die Sprache dich verband,

In fester Hand

Der ernsten Künste Lorber dir erblüht.

Mein Deutschland, du stehst ewiglich,

Tief innerlich

Verbindet dich ein hoher Weisheitstrieb,

Und deine Männer ernstiglichErhalten dich;

Denn Wahrheit, Glauben, Hoffnung sind dir lieb!

Die Berge haben Eisen dir gegeben,

Und deine Schmieden Klingen,

Und deine Wälder Söhne, die sie heben,

Und sie in gutem Kampfe gut auch schwingen!

Und segnet deinen Pflug das Gold der Ähren,

Des Webers Schiff die reine Flut des Linnen,

Und wissen deine Jungfrau'n klar zu spinnen,

Weißt du zu wehren dich und auch zu nähren,

So weißt du herrlicher doch noch zu lehren;

In deinen Kreisen steh'n verbündetDie hohen Schulen fest gegründet,

Und heben ernst ihr Haupt in hohen Ehren."