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1 (1855) (1855)
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daß er es gut gemeint mit der Person des Fehlenden oderIrrenden, er wollte nicht die Person, sondern nur denJrrthum geißeln. Sein Herz war voll wahrer Christenliebe,die er auch reichlich, ohne einen Unterschied der Confessionenzu machen, ausübte. Oft darbte er sich selbst das Nothwendigeab, um helfen zn können."

Die Briefean eine Ungenannte" haben sich imNachlaß vorgefnnden.

Wir dürfen uns das Zeugniß geben, daß wir mit Liebeund Sorgfalt gearbeitet und möglichst Alles geboten haben,was ein treues Bild unseres Dichters zu geben vermag,von frühester Jugend durch den Rausch der Jünglingsjahreund die Jahre des Kampfes und der religiösen Zweifel, biszu der Glaubensfreudigkeit und Sicherheit seiner letztenJahre. Diese ist um so herrlicher und erfreulicher, wennman sieht, daß sie die Frucht ernster Prüfung ist, die freilicherst nach vielen Irrfahrten gereift und nachdem er erkannthatte, daß die lieblichen Blumen, welche außerhalb desGartens der Kirche blühen, oft lockend und verführerisch miteinem Reize, der die ernste heilige Form, in der uns dieselbedie ewige Wahrheit zeigt, trocken und schal erscheinen macht,ohne Fruchtkeim sind, und daß nur in ihrem Mutterschooßder sickere Weg zum Heile zu finden.

Möge es uns gelungen sein, den Lesern einen Theil desGenusses zu verschaffen, den es uns gewährte, dem innernund äußern Leben einer so wahren edlen Dichterseele zufolgen.

Asch Affen bürg, im März 1854.