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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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Seiten auf die Mauern in einer ganz andern Stimmung,als sie sie den Abend zuvor verlassen hatten, eilen- Da mandie äußerste Vorsicht anwandte, um jedes Geräusch zu ver-hüten, so wurden die Mauern ganz in der Stille besetzt, unddie Besatzung harrte in athemloser Erwartung auf die wei-tern Unternehmungen der Streitkräfte, die jetzt so schnell zuihrem Entsätze herbeieilten.

Ueber die Natur der Klänge, die nun laut die Stille die-ser erfolgreichen Nacht unterbrachen, konnte jetzt kein Zweifelmehr obwalten. Deutlich konnte man sie von dem Gebrülleines mächtigen Stromes oder von dem lauten Murren einesin der Ferne rollenden Donners, durch die scharfen und gel-lenden Töne unterscheiden, die das Klappern der Rüstungender Reiter mit dem tiefen Baffe der raschen Hufschläge derPferde vermischte. Das lange Anhalten der Töne, ihr lauterSchall und die weite Ausdehnung des Horizontes, von wel-chem sie zu kommen schienen, überzeugten bald Alle, die sichauf der Burg befanden, daß die herannahende Hülfsmachtaus mehreren ziemlich starken Abtheilungen Reiterei bestand.Plötzlich hörte der gewaltige Schall auf, als ob die Erde diegewappneten Reiterschaaren verschlungen hätte oder unfähiggeworden wäre, die Tritte der Pferde ertönen zu machen.Die Vcrtheidigcr von Vsräe llouloureuse schloßen hieraus,daß ihre Freunde plötzlich Halt gemacht haben, um ihre PferdeAtheni schöpfen zu lassen, das Lager des Feindes zu besichti-gen und die Art des Angriffes zu bestimmen. Die Pausedauerte jedoch nur einige Augenblicke.

Die Britten, welche ihre Feinde oft mit so großer Ge-wandtheit überraschten, waren gleichwohl selbst bei manche»Gelegenheiten leicht zu überfallen. Ihre Leute waren un-diSciplinirt, und vernachlässigten manchmal die langweiligen