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Anstand beging, wegen welcher er Wilkin zurechtgewiesenhatte, und mitten in seinen Andachtsübungen in tiefen Schlafsank.
Zehntes Kapitel.
„O Nacht des Weh'S!" spricht sie und weint.
„Die du verkündest bittere Sorgen!"
„O Nacht des Weh'S!" spricht sie und weint;
„Doch mehr noch schrecket mich der Morgen."
Sir Gilbert Gllivt.
Die Müdigkeit und Ermattung, der Wilkin und der Mönchunterlegen waren, blieb den zwei angsterfüllten Mädchenfremd, die noch immer auf den Zinnen blieben, ihre Augenbald auf die dunkle Landschaft, bald auf die flimmerndenSterne, die diese, obwohl nur schwach, beleuchteten, richtend,als ob sie da die Ereignisse, die der morgende Tag dringensollte, hätten lesen können.
Cs war ein ruhiges und melancholisches Schauspiel. Baumund Feld, Hügel und Thal lagen in einem zweifelhaften Lichtevor ihren Blicken, während in einer größeren Entfernung ihrAuge nur mit Mühe ein paar Punkte unterscheiden konnte,da wo der Fluß, beinahe überall durch Hügel und Bäumeverborgen, seinen ausgedehnteren Busen den Sternen undder blaffen Mondsichel zeigte.
Ueberall herrschte tiefe Stille, außer daß die Wasser desFlusses mit feierlichem Klange dahinrauschten, und hie und