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24 (1852) Die Verlobten
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besetzt, die den Befehl hatten, sich auf den Gebrauch ihresBogens zu beschränken, und sich nur im Falle, daß sich ihneneine besonders günstige Gelegenheit darbieten sollte, in einHandgemenge einzulassen. Allein der bei weitem größereTheil der Streitkräfte Gwenwyns, die aus drei starken Co-lonnen bestanden, rückte längs rer Ebene auf der westlichenSeite der Burg vor, und bedrohte die in dieser Richtung desSchutzes des Flusses beraubten Mauern mit einem verzwei-felten Angriffe. Die erste dieser furchtbaren Abtheilungenbestand einzig und allein aus Bogenschützen, die sich nun vorder belagerten Veste zerstreuten, und jeden Busch oder Hügel,der ihnen Schutz gewähren konnte, in Besitz nahmen; dannbegannen sie ihre Bogen zu spannen, und begrüßten die Zin-nen und Schießscharten mit einem Hagel von Pfeilen; jedochaber litten sie weit mehr Schaden, als sie selbst zuzufügenim Stande waren, da die Besatzung ihre Schüsse in größererSicherheit und mit ruhigerer Ueberlegung erwiedern konnte.Gleichwohl versuchten zwei starke Abtheilungen Walliser un-ter dem Schutze ihres Pfeilregens die Außenwerke des Schlosseszu erstürmen. Sie hatten Aerte bei sich, um die Pallisaden,die damals Barrieren genannt wurden, zu zerstören; Reis-bündel, um die äußern Gräben anzufüllen; Fackeln, um allesBrennbare, auf das sie stoßen würden, in Brand zu stecken,und endlich keltern, um die Mauern zu ersteigen.

Mit ung aublicher Wuth stürzten diese Abtheilungen aufden Angriffspunkt los, ungeachtet der hartnäckigen Gegen-wehr der Beltgerten, und der großen Verluste, die sie durchWurfgeschosse xder Art erlitten, und setzten den Angriff un-gefähr eine Strnde lang fort, durch immer neue Verstärkun-gen unterstützt, die ihre verminderten Reihen stets mehr alshinlänglich wiedir ergänzten. Als sie sich endlich zum Rückzuge