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nämlich er sollte ein Beispiel geben, wie selbst der ehrwürdigsteMann mit Wissenschaft, Talenten und Glaubenskraft in priester-licher Haltung allgemein gewürdigt, im Streite für Glaubens-sachen nicht genug wachen kann, im Eifer für die Religion derLiebe nie die Schranken der christlichen Sanftmuth zu über-schreiten. Wir glauben kaum, daß, sollte er diese Schranke hieund da überschritten haben, dieses im Mindesten zu seinemSiege etwas beigetragen habe; aber auch diesen Mangel, warer wirklich in seinem eignen Verfahren, oder wurde er nur durchunedlere Teilnehmer davon übereilt, wußte die Absicht Gotteswohlthätig zu machen, denn er warf dadurch ein versöhnendesLicht auf das Unterliegen Fenelon's, und gab aller und auchunserer unter den Fahnen des Glaubenseifers kämpfenden Zeitein warnendes Beispiel, ein Beispiel, durch welches Bossuet'sRuhm dennoch, wenn gleich menschlicher erscheinend, nicht wenigerunsterblich ward!
Berichtigung.
Der Brief: „An einen Maler" Seite 22 gehört vor den Brief auf Seite 13.Der Brief: „An seine Nichte Mathilde von Guiata" Seite 346 gehörtin das Jahr 1837.