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2 (1855) (1855)
Entstehung
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435
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>1) Jenes sich Jsoliren von Menschen, die vom Geisteder Welt angesteckt sind und anstecken (1. Joh. 2, 16 ), undsich anschließen an die, welche uns durch den Strahl desgöttlichen Lebens, der von ihnen ausgeht, in uns hineinweisenund Engeldienste unbewußt an uns thun.

Du weißt dies Alles, vielleicht besser als ich; aber Duglaubst nicht, was damit gewonnen sei, daß man sich Gewaltanthun lerne, um sich selber in diesen genannten Übungen Wortzu halten.

Ein Vierteljahr lang, oder auch nur einen Monat versuchees, Lieber! Haue aber vor Dir alle Einwürfe nieder, welchedie Imagination, Herz und Verstand, machen werden, denn Duwirst meinen, die Erde sinke unter Deinen Füßen ein und derHimmel falle über Dir zusammen. Aber sei Du Man»; jenebricht nicht so leicht und dieser fällt sobald noch nicht zusammen.

Nochmal, sei Mann und Held, und die Krone wird Dirgegeben werden!

Du fragst, ob es nicht thunlich wäre, daß Du mir DeineBeichte und ich Dir dagegen die Absolution in Briefen sendete?Es ist dies nicht Sitte in unserer Kirche, und wird nach derstrengeren Observanz sogar für unerlaubt gehalten; auch wäreDir durch so etwas nicht geholfen, denn Dein innerer Menschbedarf eines längeren Zusammenlebens, bedarf des lebendigenWortes von Mund zu Ohr und Herz todte Buchstaben helfenhierin wenig

Hast Du indessen Geist, Trieb und Entschluß dem katho-lischen Gottesdienste beizuwohnen, so thue es, sieh' aber in Dichhinein, lies in der Leidensgeschichte Jesu, feiere das Andenkenan sein Opfer am Kreuze, opfere Dich mit Dem, welcher derPriester und das Opfer zugleich ist, und gehe wenigstens imGeiste zum Tische des Herrn. Lasse aber Sinn, Phantasie undVerstand nicht über Gemälde, Statuen, Predigtfehler, Ritus,

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