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' Und wenn Du diese drei, wie soll ich sie.nennen?. Gaben,Tugenden, Seligkeiten errungen, oder empfangen, oder errungenund empfangen hättest; dann würdest Du Dich des Höchsten,Besten theilhaftig fühlen, je länger, je mehr.
Aber nun ist es auch meine Bitte, oder besser, ich achtees für meine Pflicht, Dich um Deines ewigen Heiles willen zubitten und zu beschwören, daß Du doch diese l. II. III. rechtanschauen, und nicht das dritte vor dem ersten oder zweiten,auch nicht das zweite vor dem ersten ins Reine zu bringenvergeblich versuchen wollest. Ich habe, indem ich mir dieszuerst von Dir erbitten möchte, von Clemens Brentano wirklichdas Allerschwerste ausgebeten. Denn Nr. III. hinderte undhindert Dich überall, wenn und wo Du mit Nr. I. oder II.zurecht kommen wolltest, und ich bin gewiß, daß wenn Du beiIII. anfängst, Du nie mit III. fertig werden, also nie bei II. oderI. anlangen werdest. Dagegen hoffe ich vielen Erfahrungenzufolge, daß wenn Du nur einmal mit I. im Reinen bist, Duauch bald mit II. und dann auch mit III. ins Reine kommenwerdest. Denn Deine Imagination, und Dein, wo nicht zurImagination gewordener, doch Deiner Imagination und DeinemHerzen unbewußt dienender Verstand, haben besonders in Nr. III.einen unendlichen Tummelplatz, der für Dich ein Marterplatzwird, ohne dem Märtyrer den Siegeskranz einzubringen.
Glaube mir, daß die Imagination für mich nichts soVerwerfliches ist, wie für Viele. Sie ist mir eine magischePotenz, die uns in Alles hineinbilden und in alle ihre Gebildeverwandeln kann, sie seien himmlisch, oder irdisch, oder unter-irdisch. Ich wiederhole meine Bitte: bis Du Dich von derWahrheit des Gesagten nicht überzeugt und mit Muth bewaffnetfühlest, ihr Alles zu opfern, lies nicht weiter.
Ehe ich die Frage, die sich jetzt in Deinem Herzen bewegenmuß, wie Du bei Nr. I. anfangen sollest, berühre, muß ich Dir