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erhalten kannst. Ich habe sie, und sie mich sehr lieb gehabt.Ich fürchte mich die Savignh zu betrüben, wenn ich sie darumbitte. Du kannst zur Savignh gehen und sie darum für michbitten; bitte sie, einen Brief über die Sache für mich abschreibenzu dürfen. Kannst Du sie nicht dazu bewegen, so bitte die
R. um genaue Nachrichten, Du thust mir eine rechte
Liebe damit. Das war auch ein schöner Schicksalsknoten! —
Du mußt nicht denken, als nähme ich nicht herzlichen Antheilan Deinem Verlust, mehr noch an dem Glück, das Du gehabt,Kindesliebe zu erweisen. Du warst allein mit der Mutter, dakonntest Du es recht. Ich wollte nur nicht viel davon schreiben,denn Du weißt es ja schon.
Wie es eigentlich mit Deiner Gesundheit ist, weiß ich nicht,auch nicht, was Dir fehlt, auch nicht, was Du vor hast. SolltestDu mir schreiben, so nimm Dich zusammen und schreibe bestimmtund flott von der Leber weg, was Deine Absicht ist. Das
Merkwürdige aus meinem Briefe theile A. mit, besuche
die Leute öfter, sie fühlen viel an Dir zu haben. Ich weiß es.
Sei mir gut — es ist bald Weihnachten. — Weißt Dunoch, wie ich Dir zum ersten Mal in Deinem Stübchen bescheertcund Du wie eine Taube in die Stube schwebtest, jene Zeit istmir ewig unvergeßlich. Es ist die schönste und traurigste undbestgewillte in meinem Leben! Schreib schön wieder, Adieu!
Dein
Clemens.