Wohlhabenheit, Bildung, Sitte, Religion — und welche Natur!alle Südfrüchte im freien Boden, und die schönen Pappel - hohenCypressen.
Bei meiner Rückkehr erhielt ich die Trauerbotschaft vondem Tode der lieben S... Welch ein Schlag für die armenEltern. Man kann wohl für den kränklichen Vater fürchten.Dies Kind war die eigentliche Blume seiner Familie. Es isterschütternd, zu betrachten, wie das Beste, was ein so edlerMensch hat, von Gott so unerklärlich angewendet wird. Ausder herrlichsten Gewürzblume seines Gartens bereitete er ihmdie bitterste Arznei. Möge sie ihm zum Heil gedeihen. Gottesheiligster Wille geschehe an uns Allen!
Möge Gott Dich und die Deinigen erhalten, möge er allesLeid so über uns verhängen, daß es mahnend zu unseremHeile führe.
Von Herzen
Dein treuer Bruder
Clemens.
An eine jüngere Freundin.
München den 18. Nnnrnilirr 18Z5.
Am 3. September kam die Gräfin F., eine treffliche Gesellinder A-, zu mir, und sagte mir, sie sehne sich gar sehr nachKaldern ins italienische Throl zu dem stigmatisirten FräuleinMaria von Möx^und wisse nicht, wie hinkommen. Ich sagte:„Komm' mit!" sie sagte: „Ja, von Herzen!" Wir nahmennoch eine arme Malerin mit uns, am 8ten feierte ich mein