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prophetische Erkenntnisse im Verlauf des ganzen Werks inso großartigen Bildformen, wie die Prophezeiung sie immergibt, und nicht wenige davon sind auf die schlagendste Weiseeingetroffen.
Solche Bilder, wie von dem glatten erzenen Baum undder Revolution kann kein Mensch Hervorbringen, am wenigsteneine französische Nonne, solche Bilder sind Worte aus der ewigenSprache, von deren Sprachmeister wir sehr hoffärtige undziemlich stumme und taube Ebenbilder sind. Der guten Nonnewar das Ohr wenigstens zu Zeiten offen und die Zunge dannund wann ein wenig gelöst, sie hat Vieles gesehen und gehörtund Einiges ziemlich deutlich herausgestammelt. Nichts hatmich in dem ganzen Werke befremdet, Nichts erstaunt undNichts geärgert, Manches wegen gelungener Aussprache wie eineglückliche gesunde Geburt erfreut. Nie hat es der Kirche ansolchen Erscheinungen gefehlt, die meisten Klöster sind auf solchenund über solchen und für solche Naturen entstanden. Als dieZeit Propheten brüten sollte, baute sie Nester, ebenso getriebenwie die Vögel. Ich habe in allen solchen Erscheinungen bisjetzt noch nirgends Etwas begegnet, dessen bruchstückliches, ganzverkehrtes und entstelltes Analogon sich nicht im gemeinen mensch-lichen Geisteszustand fände, den man, so krank als wir sind, diegesunde Vernunft nennt. Der ganz lebendige Glaube an Geheim-nisse, welche alle Dem widersprechen, was wir praktisch für wahrhalten, ist nichts Anderes, als das Vorgefühl bis zur Gewißheitim Blindgeborenen, daß es ein Licht gebe, welches schaut, wassein Auge nicht schaut.
Jeder zweifellose katholische Glaube ist der Anfangeines solchen Schauend in geistlichen Dingen, welches immerneben dem Geistigen eine natürliche Basis hat. Es gibt einsolches Schauen, wie es Alles gibt, aus dem guten Geiste.Selten aus dem ersten ganz rein, aus dem zweiten immer von