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Scheidewege steht, weil ihn der Vater zu lang als Gehilfenbraucht. Er ist der höchsten Begeisterung fähig, und die Elternwünschen nichts sehnlicher, als ihn einem priesterlichen Berufefolgen zu sehen. Ich habe bis jetzt noch nie so viele Kindlichkeit,Unschuld, Anmuth und Unbefangenheit mit großen Kenntnissenund Talenten und erstaunlichem Verstand in einem Jünglingezusammen gesehen, aber weil er im Moment ist, wo alle dieseKenntnisse lebendig und sclbstthätig zu werden anfaugen, soriskirt er, von ihnen ins Gelehrtengeschäft fortgerissen zu werden,bloß weil man ihm die theologische Wissenschaft und das geistlicheLeben nicht aufthut. Der Tod des guten Georg hat auf Alleund auch auf ihn einen sehr christlich befruchtenden Eindruckgemacht. Es sind sehr, sehr liebe Menschen, bei denen allesGute gründlich anklingt. — — — — — -— — —
Steingaß sagte mir, Dich zu bitten, die Forsboom gehörigenBlätter der Eos hübsch zu bewahren; das Blatt bleibt immerbauchbläsig.
In der Kölner Zeitung steht, Consalvi habe den jetzigenPapst zum Nachfolger Pius VII. gewollt; denn dieser habe,Castiglione den Cardinalshut reichend, gesagt: „Ich kröne meinenNachfolger." Er soll sehr kränklich sein. — — — — —
Du sagst, habe viel Gutes gestiftet — möge es
bestehen! Dort sind die Leiden von Sisyphus und Tantalus,und ich möchte schier wetten, Deine Erfindsamkeit wird hier eherzu helfen resiguiren, als zu resigniren helfen. Nur wer Herrdort ist in vollem Maß, kann helfen — Gott und Niemandanders, denn man will keiner Hilfe Raum geben.
Sobald ich mein Manuscript in Ordnung habe, komme ichauf einige Tage nach Frankfurt.