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Der anhängende Brief von Seidel in Sulzbach nimmt dieSache an, ich hatte das Übersetzer-Honorar so bestimmt. Gielgibt nur fünf Gulden. Nun aber wünschte ich, daß Sie dasGanze auf Ihre Weise ordneten, da ich zu weit von denArbeitern bin, und ein Hin- und Hergeschicke und Geschreibefür mich daraus wird, was gar Nichts fördert. Sie sehen,daß im Ganzen noch gar kein Plan ist. Nur schließe ich dasbloß Ascetische aus, es ist im Übermaß da, nach dem Anderenaber ist Hunger. — Die Frage ist, welch Format? Wie vielBogen im Jahr? Ich dachte etwa vierteljährig einen Band, oderalle zwei Monate einen, und nicht so ganz wenig, aber auchnicht zu stark.
Das Erste könnten die Parabeln des Bonaventurasein u. s. w. (Wiederholung des in dem Briefe an seinenBruder Christian vom 13. März Gesagten).
Wenn Sie es nicht für unschicklich halten, Ihren Namenund den von Weis als Leiter des Unternehmens zuzugeben, sodürften Sie an Seidel vielleicht noch bessere Bedingungenmachen können, besonders in Hinsicht auf den Preis derBücher, weil sie dann mehr verbreitet werden. Die herrlichenMemoiren der Laroche-Jaquelin über die Bendee könnte manauch abkiirzen; sie sind einmal von Müchler in Berlin übersetzt,aber gar nicht in diesen Kreis gekommen.
Über den Gcneraltitel ist noch nachzudenken, das für„Jugend und Mittelstand" ist mir nicht ganz recht, da lesenes die sich vornehm Dünkenden nicht. Schon das Wort katho-lische Bibliothek wünschte ich nicht, damit es die Prote-stanten nicht gleich wegwerfen. Vielleicht wäre der General-titel: „Unschuldige Unterhaltungsbücher für Jüng-linge und Jungfrauen und ungelehrte Leser allerStände," gut, gesammelt von vr. Näß und Weis, oder veran-laßt (dann aber Sammlung oben und dann unschuldiger), oder
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