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2 (1855) (1855)
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selben Stunde mit den Franziskanern, die wieder eingeführt worden,zum König berufen, und hat das Urtheil: der König sei, Gottsei Dank, mißtrauisch und folge deßhalb am Ende einem großenRest von guter Natur, sein Weg sei schwankend wie Aller jetzt,die auf schwankendem Schiff erzogen worden.

Schelling hat große Retractationen in seiner Philosophiegemacht, er stellt Religion und Glauben oben an, die Geschichtefür die Grundlage des Wissens, er und Alle seien bis jetzt inder Irre gewandelt. Auf die Frage, in welche Section derAcademie Görres gehöre? sagte Schelling:In Alle, er ist überallin hohem Grade zu Hans."

Sie hatten Schelling gerufen um Görres im Schach zuhalten, und nun ehrt und liebt ihn dieser ihnen zum Ärger.Schelling und Bader aber gerathen in Streit. Görres arbeitetganz ruhig und redlich fort..

Das Volk und die Jugend gefällt Görres, er findet einengroßen Kern von Kraft und Widerhalten in ihm, er zieht sieden Preußen und Rheinländern vor und ist zufrieden.

Windischmann hat den ersten Band seiner Geschichte derPhilosophie hcrausgegeben, der die chinesische Phil, enthält.

In Deutschland schreiben die Protestanten unter sich inunzähligen Broschüren über Rationalismus und Supernatura-lismus. In der Berliner evangelischen Kirchenzeitung standenneulich Betrachtungen zweier junger Maler über Kreuzwegandachtim Collisseo, die unwillkürlich, mit glattem Geschwätz durchwirkt,diese Andacht sehr heraushoben. Sonst sind wir wie Frankreich,von einer Fluth Schandschriften gegen die Jesuiten überschwemmt;die Angst vor ihnen geht ins Blaue, sie müssen nahe sein. DieProtestanten fürchten jeden Priester, der seine Schuldigkeit thut,und es macht unserem Clerus keine Ehre, daß sie die Jesuitenso fürchten.