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Karikaturen auf die heilige Messe, wo Priester- und Christus-bilder Teufelsgestchter, auf den Altar der Jesuitenkirche inDüsseldorf gelegt zu haben. Schöne Art, ihr Spitzbubengeniezu benutzen. Von diesen Greueln schweigt die Gegenpartei, manprahlt mit ihm, und ganz England und Deutschland steuert demfanatischen Lumpen und Plusmacher. Er hat eine kölnischeWasserfabrik angelegt, deren Annoncen Bibelsprüche: „Kommet her,ich will euch Alle erquicken! — Mein Name ist eine ausgegosseneSalbe —" und den heiligen Geist enthalten. Er hat eineWein - und Branntweinschenke, worin er die Neugierigen bewirthetfürs Geld, und den spazierenden Bürgern das uralte Christen-thum von Goßner schenkt und ihnen gegen die Kirche spricht.
Die Sehnsucht ist bei allen wohl- und halbgesinnten Katho-liken sehr groß nach den Jesuiten, denn die Jugendzucht istschändlich, und die Unwissenheit groß in allen Gymnasien.
Ich habe Dir, glaube ich, von meiner Pariser Reise mitDiez geschrieben; das Erfreuliche, was ich von trefflichen Pre-digern und Katecheten und Missionären und barmherzigen Anstaltengesehen, überwiegt allen Greuel der Stadt. In Lothringenbesonders haben wir alle Hospicien der 8oeurs äe 8smt Obai-Iesbesucht; ich habe dreimal bei dem Bischof Forbin Janson gegessen,einem unbeschreiblich lebendigen, arbeitenden Mann, — er hateinige Ähnlichkeit mit Dir. Ich wollte, Du kenntest ihn, ergeht in Alles Gute feurig ein und hat ein großes, improvi-sirendes Rednertalent.
Mit den Damen äu ssvre-ooeur, welche ganz großartigerreligiöser Richtung sind, bin ich sehr gut Freund geworden, siehaben eine besondere Verehrung für die Emmerich, von der sichEinzelne speciell viel erbetet glauben. Wir stehen in Correspon-denz. Die Stifterin, die Schwester des per« Larst, ist dieGeneraloberin, sie haben schon neunzehn Häuser und streben sehrnach Deutschland.