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2 (1855) (1855)
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gegen solche Seelen, in Speyer gedruckt in Düsseldorf erhieltes das Imprimatur nicht.

Er verfährt in seiner Proselytenmachern noch ärger, als dieProtestanten von der Inquisition erzählen; er hat ein PaarMädchen schon im jungfräulichen Alter, im Hungerthurm liegen,und mit Karbatschhieben bis zur Ohnmacht convertirt, es sindProtokolle darüber erhoben. Er tauft alle aufgenommenen Kinderund Erwachsene, selbst die Lehrer, eigenmächtig nochmals imNamen Luther's, und dann der Dreifaltigkeit, sie müssen ver-sprechen, nicht mehr die Mutter Gottes (die er ein hölzern Weibnennt), noch die Heiligen zu verehren. Er schmäht selbst Kircheund Sakramente, gibt neue Namen aus dem alten Testamentbei der Taufe, daß die Kinder endlich nicht mehr wissen wemsie gehören; sie dürfen nicht zur katholischen Kirche, sollen pro-testantisch communiciren. Er hat fünfjährige katholische Kinder,die in seinem Gefängniß gestorben, selbst begraben und alleFunktionen mit neuer Feierlichkeit dabei verrichtet. Einen katho-lisch gestorbenen Knecht, der die Geistlichkeit angefleht hatte ihnzu beerdigen, hat er geschwind in den Sarg genagelt und voneinem getauften Juden auf einer Karre ihnen entgegen fahrenlassen, er wollte den Priestern nicht gestatten, sein Haus zubetreten.

Sein Genosse, der aus dem Weimar'schen vertriebene,erweckte vr. Valenti, der dort auch ohne Ordination Predigt, istneulich im Wald von Spazierengehenden gefunden worden, wieer ein siebzehnjähriges Mädchen mit der Peitsche hieb, sie warangebunden unv nach ihm wahnsinnig und besessen. Alles diesgeschieht ohne Untersuchung und Rüge der Regierung. Er hatPortofreiheit und allgemeine Collccten, trotz aller dieser erwie-senen Schändlichkeiten. Er streut herumfahrend Traktätchen gegendie Kirche aus und läßt sie auf der Düffel nach Düsseldorfschwimmen, und seine Knaben wurden ertappt, die greulichsten

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