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An Denselben.
Rulilenj, Z6. Mrlliir 7827.
Meinen innern Widerwillen gegen das Drucken kann ich garnicht beschreiben. Seit jener Jrislectüre bin ich innerlich angstund übelfühlend, dazu kommt noch, daß mir hier befindliche,mir gar nicht wohlwollende Leute, schon verschiedene complimen-tose Danksagungen abgestattet, daß ich meine Schätze nicht längervorcnthalten wolle, denn auch im Morgenblatt stehe es schonweitlauftig aus Frankfurt berichtet.
Mein Inneres war für alles Ungeziefer verkittet, siekonnten nur über mich lügen; jetzt stellt man mich ohne Hosenauf den Markt. Es sei, wie Sie es wünschen, das unnützeZeug möge gedruckt werden. Aber es gehört nicht mehr mein,sondern der hiesigen Armenschule, für deren Vortheil es HerrDiez will drucken lassen, und ein hiesiger Buchhändler alsAlmosen den Vertrieb übernehmen.
Sie werden nun von Herrn Diez gebeten, vorerst dasManuscript von B**" zurückzunehmen, woselbst dessen kurzeAnwesenheit mir schon viel Hypokrene, Migräne, Hohnorar undSchandarar gebracht hat. Ich war bereit, Herrn Diez zwei-hundert Gulden für die Armen zu geben, wenn er es nichtdrucken lasse, er bittet aber darum, und meint für seine Schuleetwas mehr damit zu verdienen. Ich bin Niemand so vielschuldig als ihm, ich gebe mich gerne für seine Armen preiß.Nun läßt er Sie herzlich bitten, sich in Frankfurt um billigstenund doch säubern Druck und um Papierpreise zu befragen unduns bald die Preise zu melden, damit wir sie mit hiesigenvergleichen. Herr Diez meint, man müsse es nicht allzuschlechtdrucken und in mehreren Abtheilungen ausliefern. Das vortheil-hafteste Format für die Druckkosten ist Duodez, wo vier undzwanzig Seiten auf den Bogen gehn, dadurch wird ein Drittel