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2 (1855) (1855)
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gute v. d. Meulen kommt in diesen Tagen zu mir, den es sehrfreuen wird, da seine Schwester, bei Guaita, am Freitag mitMarktschiff hieherreist. Könnte sie es nicht mitbringen?

An rine jüngere Freundin.

Rtiliirns Hübst ^ 826 .

Ich habe zwei Briefe von Dir. Es fand sich auf beideeigentlich keine Nothwendigkeit der Antwort.

Was das goldne Tugendbuch angcht, so wäre eine Bear-beitung desselben für kindliche Menschen ganz erbaulich, manmußte es ordnen, einiges weitschweifige Geplauder kürzen undweglafsen, ganz Zeit-ungemäßes, so es sich vorfände, auch. Esist etwas zu lang. Zu so einer Arbeit muß man das Ganzedurchlesen, einen Totalbegriff fassen und dann arbeiten. Mankönnte es dann in kleinen Bändchen, wie jetzt viel vertriebenwird, auslaufen lassen.

So Du Beharrlichkeit hast beginne die Arbeit, ich glaubees wird sich ein Verleger finden lassen. Doch muß man dergleichengleich deutlich mit gehörigem Raum schreiben, oder nachdem manes corrigirt, abschreiben lassen. Vielleicht könnte man Glaub-,Hoffnung- und Liebes-Übungen mehrmals daraus bearbeiten,da mehrere Arten unter jeder Rubrik stehen, so daß jedesBändchen ein Ganzes wäre u. s. w.

Frau Diez hat Dir gewiß alles Merkwürdige geschrieben.Die Bopparder Erzieherinnen wachsen an Einfalt und Fröm-migkeit. Sophie ist enthusiastisch fromm. Sie sind festen Ent-schlusses, ihre Anstalt zu einer geistlichen emporzubringen.