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Van der Meuten Hat sich selbst eine Schule zusammen gestoppelt,und zwei Knaben, jeden zu sechzig Thaler, in Pension genommen.Niemand unterstützt ihn. Ich habe ihn mit großer Anlage, Klar-heit und Bildlichkeit und einer ganz herrlichen Stimme predigenhören, er strebt von dem Schlendrian ab, benutzt die Väter undalte Muster, ist wie immer voll Demuth, Sinn, Diensamkeit,Liebe, Ordnung und Gewissen; er ist ein Muster der Liebens-würdigkeit und Tugend, Alles umher überschauend und dochAllen unterworfen. Man kann keinen angenehmeren Menschenfinden. Mit welcher Liebe erinnert er sich Deiner, mit welchemEntzücken las er Deinen Brief über Rom! Der Aufsatz erregtüberall Freude.
Ich begleitete Melchior nach Wiesbaden, wo er beiDelaspe wohnte, bei Peez aß, Brunnen trank und badete mitziemlichem Gedeihen gegen seine furchtbare Hypochondrie. Ichwar unterdessen hier in Frankfurt; er kam vorgestern hier an undreiste gestern zu Sailer zurück. Er ist Sailer sehr unentbehrlich,da dieser das Vertrauen des Königs hat und bei der Organi-sation des Studienwesens, zwischen den Trümmern der noch sichregenden schlechten Parteien sich stille durchwindend, vieles Guteveranlaßt.
Herr von Schenk, ein Schüler Sailer's, ist bis jetzt Directordes Studienwesens. Sailer ist vom guten Willen des Königsüberzeugt. Wie Melchior sagt, will man durch einige noch
fahre». In der Ferne wandelnd, stimmten sie nochmals ihr Lied an: „Allegute Gabe kommt oben her von Gott, vom schönen blauen Himmel herab."
Einige aber waren zurückgeblieben, sie traten in der Dämmerung zudem Priester und reichten ihm unter Thräncn die Hände, und baten ihn,doch für sie zu beten, damit sic fest in Allem bestehen möchten, was sie sichWr heute Gutes vorgcnommen.
„Wir wollen daS gegenseitig thun," sagte der junge Mann, und soschloß sich dieser Tag, der durch die Parabeln des Vaters Bonarcntura fürdie guten Menschen nicht ohne Segen geblieben ist."