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Arzt kommt auf den Einfall eine andere Person zu heirathen,sie wird darüber schrecklich krank und kommt dem Tode nahe.Sie verläßt ihre Heimath, geht nach Petersburg. N., ein Lübecker,russischer Offizier, protestantisch fromm, aus Dilettantismmagnetisirend, lernt sie kennen, magnetisirt sie; sie werden frommund weissagend, er heirathet sie; auf hellsehende Aussagen ziehensie nach Wiesbaden und in den magnetisch-religiösen Kreis desP., und errichten enge Freundschaft mit ihm und Frau, derGeist führt sie weiter und zwar nach Karlsruhe zu dem dortigen6liiir§e cl'nlllüros, dessen beide Töchter religiös erweckt und hell-sehend sind, und sind dort mit dem Dir bekannten Ministerial-secretär B., der auch Mitglied dieser Erweckten ist, zu denenauch der Scharfrichter in Mannheim gehört. Sie ziehen dannweiter hinauf ins Breisgau, gegen Constanz und Basel, undleben mit allen dortigen Erweckten in Berührung und Gebetein übrigens Jesum und den Nächsten unbeschreiblich liebendesLeben; in allem ihrem Thun jedoch gänzlich ihren eigenen undder anderen Seher Gesichten und Befehlen hingegeben. Alsdie politisch-pietistische Partei in Rußland gestürzt wurde unddort andere Elemente überwogen, erfolgten in den Sehern diebangsten Gesichte über Gefahren in Rußland. Sie sahen zwarnoch immer nach Kriegen und großen Schlachten das Heil unddie wahre Kirche aus Rußland Hervorkommen, nachdem das neuaus Frankreich gekommene Verderben Alles entzündet und ausSchweden ein Held Alles entschieden hatte; aber nun sahen sieden russischen Kaiser mit den furchtbarsten Teufelsgestaltenumgeben, und mehrere Seherinnen in ihren Gebetsexstasenbefahlen, als Gottes Willen, diesem Ehepaare nach Rußlandzurückzukehren, wenn ihnen auch dort der Martertod bevorstehenkönnte; namentlich wurde befohlen in W. bei P. zu verweilen.
So kamen sie mit katholischen Gebetbüchern, mit Gebet fürarme Seelen, Marien- und Hciligeuverehrung versehen, und