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2 (1855) (1855)
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An Denselben.

Kllklriy den 8. April .1826.

Hochwürdiger Herr, gütiger Freund!

Herr Bau-Inspector Lasaulx, Görrcs Vetter, Diezen'sFreund, wünschte mit einigen Zeilen Ihnen empfohlen zu sein, daer ein Geschäft in Mainz hat. Ich thuc es um so lieber, da erein so von Natur rechtschaffener und von Lebenswandel untadel-hafter Mann ist, daß ihm jede Gelegenheit, welche ihm die Kircheund ihre Priester von einer vorteilhaften Seite näher bringenkann, herzlich zu wünschen ist.

So ist denn der Katholik dem Preßbengel Müller's ent-flohen, und wie viel würdiger wird er mit jedem Hefte! Ungemeinfreuen sich die Leser über die zierliche Art, mit welcher Görresim letzten Hefte Friedrich lächerlich macht und Scheibleiu'sWeitläufigkeit anmuthig verkurzweilt.

Paulus packt endlich im Januar des Sophronizon Görresau; er hängt sich an die Anzeige des Katholiken in der JenaerAllgemeinen Zeitung, welche etwas zu lang war.

Die bei Leske erschienene Übersetzung von Blunt's Ceremo-nien der römischen Kirche, wo das Meiste als Nachahmung desHeidenthums erscheint, eignet sich sehr für Görres Kritik, dadies sein Fach ist und er etwas sehr Tüchtiges darüber sagen kann.

Ich hoffe, Christian's römische Epistel hat Ihnen gefallen.Mein Bruder bittet, daß Sie ihm doch den Preis der gütigbesorgten Parabeln melden mögen; er ist Ihnen sehr dankbar.

Jetzt sind ja sogar die Stunden der Andacht für dasKirchenjahr zu Predigten bearbeitet u. s. w.