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oder gebeitzt zu werden. Sie suchen und arbeiten und regensich vergebens, so Sie länger der erkannten Wahrheit, wo nichtwiderstreben, jedoch ausweichen und nebenher laufen.
Pfui, schämen Sie sich! Warum lassen Sie mir nur einbischen übrig, Ihnen sagen zu können: Buhle und coguettirenicht länger mit der Wahrheit, die Dich immer gesucht und injedem Deiner Gedanken so liebevoll Dich anruft. (Denn ohnedies wäre all' Dein Thun und Lassen unbeschreiblich dumm undtodt.) Beuge Deinen steifen Doctornacken, armer Sünder, gehezur Kirche, der die Schlüssel gegeben sind, lasse Deine Schuldlösen, vereinige Dich mit dem Brautleibe des Herrn, mit derKirche, lebe als ein treuer Knecht in ihr, gestärkt und genährtmit ihren Gnaden, lebe liebend und leidend um Jesu willen,um Gottes willen, damit du nicht ewig sterbest und nieauferstehest!
Muthen Sie mir nicht zu, mit einem Menschen, mit welchemnmzugehen und welchem zu nahen alles Gerümpel der Kunstund Literatur nicht hinderlich scheinenllonnte, weil etwas Besseres,Tieferes, Ewigeres, weil der einzige erfreuliche Verkehr aushöherer Welt, die Gnade Gottes, ihn berührt, ihn angeschienenhat, und seinem zeitlichen Thun und Treiben einen geheimenGlanz, ein Licht der Wahrheit beischimmern läßt, das ich scharfscheide von dem dunkeln Kern der Dinge des Widerscheins, dieihn beschäftigen; mutAn Sie mir nicht zu, mit einem solchenMenschen von anderen Dingen zu sprechen, als von dem Einen,das Noth thut. — Bedürften Sie aber noch vieler Belehrung,so müssen wir beten, daß Ihnen Gott einen anderen Freundschicke; denn ich bin unwissend und habe die Überzeugung desHeils durch die Fülle des Erbarmens, durch die Harmonie allerStimmen, Zeichen, Farben, Formen, durch das Lebendigwerdenaller Wahrheit der Natur, der Geschichte und Kunst in diesemCentrum und Ziel des menschlichen Lebens mit einer Gabe