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grausam, ja teuflisch maskirenden Kunst- und Dunstgeschwätzdenken, als eine gründliche Betrachtung über Schornsteine, welchein Bezug auf den glänzenden Ruß, den Karfunkel im Ofenloch,auch sogar an die Mystik, so viel als nöthig, streifen. Ei, umeines alten Betthimmels willen! was wollen Sie mehr alsSchornsteine? Ist dies Feuer der Kunst ohne Rauch? DankenSie Gott, lieber Freund, um die vielen, vielen Schornsteineüber den Gluthen, bei denen Sie kochen und versuchen, sonstwürden Sie erblinden und ersticken. Unserer Zeit ist Vielesnah gerückt, zu Gefühl gelegt. Ich meine damit nicht aufgethandurch Wissenschaft und Kunst; denn Wissen und Können habenAugcnliedcr, welche sich öffnen wie breite Schrankthürcn, undimmer ein anderes Aug' verschließen, wenn sie das eine öffnen.Nein, ich meine unsere Zeit ist eine Zeit des mahnendenGewissens, dessen Name keine philosophische Burschikosität unsmit Wort und Inhalt des Manichäismus mehr überlüstirenkann. Unserer Zeit, welche unter allen Larven des höher»Interesses und der sogenannten ewigen Aufgaben die niedere,schmutzige, gräuliche Lust der Endlichkeit des Todes und derSünde durch die Faschingsnächte der Begeisterung und Bildungu. s. w. Herumgetrieben, scheint der reine, rührende, einfache,heilige junge Tag in die müden, verbuhlten, verschminkten Augen,beschämt schlüpft sie um die Kirche her und an dem Kreuzvorüber, wo es die papiernen Bibeldiener nicht niedergeworfenhaben. Ach! unsere Zeit! wasche Dich, reinige Dich, demüthigeDich und geh' zur Kirche, empfange das Aschenkreuz, wo esalljährlich noch gegeben wird!
O selig jene, an deren Herz der Mahner klopft, nochseliger jene, welche ihm folgen ohne langes Capituliren; unseligaber, welchen die Gnade der Berufung, der Erkenntniß geworden,und die nicht kommen Betrachtungen haltend über das Costüw,den Charakter und die Erfindung und Mimik der Maskerade