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2 (1855) (1855)
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doch ein für mich manchmal ein Vaterunser zu beten, ich will esauch für ihn thun.

Lebe wohl, grüße Frau und Kinder und den geheimenKräuterrath gelegentlich nebst Erben.

An Denselben.

Dülmen den LZ. Deremlier Ü8L8.

Du wirst in Deinem Brief bemerken müssen, wie äußerstwohlthätig und befördernd ein frommer Glaube an die Hilfedes Mittels und an die Gnade Gottes, welche es gab, zumErfolg sei, und wie weise, daß sich das Gebet der Eltern inGedanken mit Derjenigen vereine, welcher, fern und unbe-kannt, diese Gnade für das Kind und seine Eltern, umviele, unter unsäglichen Krankheitsschmerzen, in meuschenlieben-dem Gebet durchflehte Nächte, geschenkt worden ist. Wennsie nicht flehen und beten, bleibt das Mittel freilich, als eineGratisgabe; aber sie bleiben dann dafür in Schuld gegen dengerechtesten Gott, dessen Soll Gerechtigkeit, dessen HabenBarmherzigkeit heißt. Auch sollen sie den Knaben zum Ver-trauen, zur Hoffnung und zum kindlichen Gebet anhalten, daßihm das kleine Jesuskind helfen wolle. Sie sollen ihm erzählen,daß es nur der Mutter und dem Vater, weil sie darum gebetet,ein Mittel gesendet habe, und sie sollen ihn immer zum Gebetund zum Dank dabei anregen, auf kindliche Weise, z. B.: Wenner laufen könne, werde er zum Jesuskinde laufen und mit ihmspielen, das könne Alles, es wünsche so sehr, daß er gut und

°) Bei Übersendung eines von der Emmerich bezeichnten Heilmittels.