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Wäre ich ein Frankfurter Familienvater, ich würde meineKinder nie in eine protestantische Schule gehen lassen, undwürde nicht ruhen bis ein tüchtiges katholisches Gymnasium inder Stadt wäre. Was würde es denn auch Großes kosten?Ja es brauchte des guten Willens einiger wohlhabenden Bürger,oder des besten Willens eines einzigen, etwa drei gelehrte,fromme Priester vom Orden der Redemptoristen in einem Hausein kleinen Stuben zu unterhalten; diese Leute thun es für Gottund brauchen nur das Leben, Schulstuben habt Ihr ja. Diesekönnten die Kinder ja lehren, mehr als in sie ginge, GottesSegen würde bald dabei sein, Stiftungen und Vermächtnissewürden zufliegen, und Ihr hättet zugleich fromme, vielleichtheilige Leute unter Euch, die Euer zerstreutes Leben manchmalerquickten und ausrichteten. Doch ich bin nicht dazu berufenund verstehe es auch nicht. Ich empfehle aber meine liebeVaterstadt und ihre Kinder Gott von Herzen.
Dein treuer Bruder
Clemens.
An Frau Hirn in Köln.
Minen den ^2. Mulm M2.
Liebste Frau Mutter!
Ich schließe Wesener diese Zeilen an, um Ihrem teilneh-menden Herzen das Wenige zu melden, was Sie von hierinteressiren kann. Die Kranke befindet sich, wie immer, leidendund die äußere Lage ist, wie immer, störend und mannichfachKummer erregend. Es sind lauter alte tiefe Wege und aus-gefahrene Gleise, die die Fahrt so unbequem machen.
Doch wo große Gnaden sind, sind auch große Anfechtungen.