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den Peter Peebleö gekannt, und manches Gläschen zur Zeitdes alten Gerichtschreibers Fraser mit ihm ausgctrunken habe.Er sagte, derselbe hätte noch zehn Jahre nach König GeorgsThronbesteigung gelebt, sei in steter Erwartung, seinen Pro-zeß zu gewinnen, jeden Tag und zu jeder SitzungSzeit ge-wesen, und endlich todt niedergefallen in einem Anfall vonperplsnite, wie mein Berichterstatter sich ausdrückte, als manihm in der Vorhalle einen Vergleichüvorschlag machte. Ichhabe meines Berichterstatters Auszug beibehalten, da ich nichtim Stande bin, genau zu bestimmen, ob das Wort verdorbenist aus Apoplexie, wie mein Freund Mr- Oldbuck vermuthet,oder der Name einer besondern Krankheit, die denjenigen zu-stößt, welche in Gerichtshöfen zu thun haben, wie manche Be-rufsarten und LebenSverhältniffe der Menschen ihre eigenenKrankheiten haben. Derselbe Gerichtsschreiber erinnerte sichauch des blinden Willie Stevenson, der wandernde Willie ge-nannt, der seine Tage zufrieden im Hause des Sir ArthurDarfle Redgauntlet schloß. Er hatte der Familie manchenguten Dienst geleistet, wie er sagte, besonders als ein Edel-mann aus der Grafschaft Argple herunter kam gegen die,welche den „alten Sauerteig" noch im Herzen hatten, die erAlle gefangen genommen und ohne weiteres gehängt oder ge-köpft hätte. Aber Willie und einer seiner Freunde, genanntRobert, der Wanderer, hatten die Melodien angestimmt, wiedie ,,die Campbells kommen heran" und dgl., wodurch sie zei-tige Warnung erhielten, um zu entfliehen. Ich habe nichtnöthiq, mein würdiger Herr, Ihrem Scharfsinn anzudcuten,daß sich dieß auf eine ungenaue Nachricht von den Verhand-lungen zu beziehen scheint, woran Sie so sehr Antheil zunehmen scheinen-
Was Redgauntlet betrifft, von dessen späterer GeschichteSib besonders gern genaue Nachricht gehabt hätten, so habeich von einem ausgezeichneten Manne, der Priester in einemSchottenlloster zu Regensburg war, vernommen, daß er zweioder drei Jahre in dem Gefolge des Chevalier lebte, und esendlich nur wegen einiger Uneinigkeiten in dieser melancholi-schen Hofhaltung verließ- So wie er dem General Campbellandeutete, vertauschte er auch wirklich jenen Aufenthalt mitdem Kloster, und entfaltete in den letzten Jahren seines Le-