Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
648
Einzelbild herunterladen
 

648

der General.Ich will," sagten Sc. Majestät,das Ver-trauen meiner Unterthancn verdienen, indem ich meine Sicher-heit auf die Treue der Millionen baue, die mein Recht aner-kennen, und auf den Verstand und die Klugheit derWenigen, welche aus Jrrthümern der Erziehung fortfahrc»,cs zu läuguen. Se. Majestät will sogar nicht glauben, daßdie eifrigsten Jakobiten, die noch übrig sind, den Gedankenhegen, einen bürgerlichen Krieg zu nähren, der ihnen undihren Familien Unheil bringen muß, außerdem daß er Mordund Verheerung über ein friedliches Land verbreitet. Erkann auch von seinem Verwandten nicht glauben, daß ertapfere und edle, wenn auch gleich im Jrrthum befindlicheMänner zu einer Unternehmung auffordern werde, welche Allezu Grunde richten muß, die den früheren Unfällen entginge»;und er ist überzeugt, daß derselbe, wenn auch Neugierde oderirgend ein anderer Beweggrund ihn in dieses Land führte,bald einsehen werde, daß es das Klügste sein würde, auf denContinent zurückzukehren, und Se. Majestät bedauert seineLage allzusehr, um ihm darin ein Hinderniß in den Weg zulegen."

Ist dieß wirklich wahr?" sagte Redgauntlet.Ist dießwirklich Eure Absicht? Habe ich, haben alle diese Herren,oder nur einige die Freiheit, uns ohne Storung cinznschiffcnauf jener Brigg, welche, wie ich sehe, sich dem Ufer wiedernähert?"

Ihr, Sir, sowie alle diese Herren hier," sagte der Ge-neral;Alle, die das Schiff fassen kann, haben die Freiheit,sich ohne Störung von meiner Seite einzuschiffen; aber ichrathe Keinem fortzugehen, der nicht gewichtige Gründe hat,die mit dieser Zusammenkunft hier nicht in Verbindung stehen,denn dieser wird gegen Keinen weiter gedacht werden."