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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
614
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sten beleidigend war, so wünsche ich es nickt gesagt zu haben,und bitte Euch um Verzeihung. Ein Edelmann kann nichtmehr thun."

Ich hätte nicht einmal so viel von Mr. Redgauntlet ver-langen können," sagte der junge Edelmann, willig Redgaunt-lcts dargebotcne Hand ergreifend.Ich weiß keinen Men-schen, von dem ich ohne ein Gefühl von Herabwürdigung soviel Tadel ertragen könnte, als von ihm."

Laßt mick also hoffen, daß Ihr mit Sir Richard undmir zur Aufwartung gehen werdet. Euer warmes Blut wirdunfern Eifer befeuern, unsere kältere Uebcrlegung Eure Hitzemäßigen."

Der junge Lord lächelte und schüttelte seine Hand-Ach!Mr. Redgauntlet," sagte er;ich bin beschämt, sagen zumüssen, daß Ihr an Eifer uns Alle übertrefft; ich will dieseSendung nicht ablehnen, wenn Ihr Sir Arthur, Euerm Nef-fen, gestattet, uns zu begleiten."

Mein Neffe!" sagte Redgauntlet, und schien einen Augen-blick unentschlossen.Ganz gewiß. Ich hoffe," sagte er miteinem Blick auf Darsie,er wird mit Gesinnungen vor sei-nem Fürsten erscheinen, wie sie der Gelegenheit angemessenfind."

Es schien aber, er hätte lieber Darsie zurückgelaffen, wennihm nickt die Befürchtung gekommen wäre, die unentschlosse-nen Verbündeten würden in seiner Abwesenheit einen Einflußauf ihn, oder er auf sie äußern.

Ich will gehen," sagte Redgauntlet,und um Gehörbitten."

In einem Augenblick kehrte er zurück, und deutete ohne zusprechen, dem jungen Edelmann an, vorauszugehen. Ihmfolgten Sir Richard Glendale und Darsie, Redgauntlet schloß