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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
561
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gauntlct bekannt schienen, denn er murmelte -wischen denZähnen:Narren, Narren! wären sie auf Wege zur Hölle,sie müßten ihre Schurken in Livree bei sich haben, daß dieganze Welt auch wüßte, wer verdammt wäre."

Als er so murmelte, hielt er vor der Thüre des Gasthofsan, aus welcher sogleich einige müßige Gäste traten, um ausbloßer Neugier zu sehen, wer angckvmmen sei.

Redgauntlct sprang vom Pferde, und half seiner Nichtevon dem ihrigen, vergaß aber vielleicht seines Neffen Ver-kappung, und leistete ihm nicht die Aufmerksamkeit, welchesein weiblicher Anzug erforderte.

Die Lage Darfie's war indessen etwas beängstigend, dennChrista! Nixon hatte, vielleicht um seine Flucht zu verhindern,die äußersten Falten seines Reitkleids unter seinen Knöchelnund Füßen mit großen Stecknadeln zusammengcheftet. Alser endlich vom Pferde gestiegen war, und keinen genügendenBeistand von Mr- Redgauntlets Diener empfing, stolperteer, und würde ohne Zweifel einen schlimmen Fall ge-than haben, wenn ihn nicht ein galanter Herr aufgchaltenhätte, der seinerseits vermuthlich ein wenig erstaunt war überdie bedeutende Schwere der sich in Verlegenheit befindendenDame, welche er in seinen Armen aufzufangen die Ehre hatte.Wie sehr mußte dagegen Darsie erstaunen, als er sich auf ein-mal in den Armen Alan FairfordS fand! Tausend Befürch-tungen gingen ihm durch den Kopf, verbunden mit den Re-gungen der Freude und Hoffnung bei der unerwarteten Er-scheinung seines geliebten Freundes in dem, wie cs schien,entscheidenden Augenblicke seines Schicksals.

Er war im Begriff, ihm in's Ohr zu wispern, und zugleichzum Schweigen zu ermahnen, aber er zögerte doch ein paarSekunden, da man die Folgen nicht berechnen konnte, wennNedgauntlct. 36