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„Das freut mich," antwortete Rcdgauntlet; „ich verstehemich nicht sonderlich auf die Eigenschaften der Weiber, undmein Leben ist einem großen Gegenstände gewidmet gewe-sen, so daß sie wenig Gelegenheit hatte, sich weiter auszubil-den, seit sie Frankreich verließ. Ich habe sie indeß so wenigals möglich den Unannehmlichkeiten und Entbehrungen meineswandernden und gefahrvollen Lebens ausgesetzt- Von Zeitzu Zeit ist sie Wochen und Monate lang bei angesehenen undachtungSwerthen Familien geblieben, und ich freue mich, daßsie nach Eurer Meinung die Sitten und das Benehmen hat,die ihrem Stande geziemen."
Darsie drückte seine vollkommene Zufriedenheit damit aus,und cs entstand eine kleine Pause, welche Rcdgauntlet unter-brach, indem er sich feierlich an seinen Neffen wandte.
„Auch für Euch, mein Neffe, hatte ich gehofft, nicht weni-ger thun zu können, aber die Schwäche und FurchtsamkeitEurer Mutter entriß Euch meiner Sorge, denn sonst würdees mein Stolz und mein Glück gewesen sein, den Sohn mei-nes unglücklichen Bruders auf den Pfad der Ehre geleitetzu haben, auf welchem unsere Ahnherrn stets gewandelt sind."
Nun kommt der Sturm, dachte Darsie bei sich selbst, undbegann seine Gedanken zu sammeln, wie der vorsichtige Schiffs-herr seine Segel cinzieht, und sein Schiff dicht verschließt,wenn er den hcrannahenden Sturm bemerkt-
«Das Benehmen meiner Mutter kann gemißdeutet wer-den," sagte er, „aber es war auf die besorgteste Liebe ge-gründet."
„Ganz gewiß," sagte sein Oheim, „und ich will keinenFlecken auf ihr Andenken werfen, obgleich ihr Mißtrauen soviel Unrecht, ich will nicht sagen mir, sondern der Sache mei-nes unglücklichen Vaterlandes gethan hat. Ihre Absicht war,