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22 (1852) Redgauntlet
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hältniffe für hitzige Köpfe, so still, ruhig und dunkel, als Ihrsie im Tollhause wünschen könnt, und die Entlassung kommt,wenn der Tischler deö Gefangenen Sarg bringt, nicht eher."

Gut, Mr. Nixon," sagte Darsse mit einem Tone vonHeiterkeit, die er durchaus nicht fühlte;mein Fall istschlimm, ich befinde mich in einer bittcrn Wahl, das werdetIhr zugestehen, denn ich muß entweder meine eigene Regie-rung beleidigen, und dann ist mein Kopf in Gefahr, oder ichmuß in die Gefängnisse eines fremden Landes wandern, des-sen Gesetze ich nie beleidigte, da ich nie seinen Boden betrat. Sagt mir, was würdet Ihr an meiner Stelle thun?"

Das werde ich Euch sagen, wenn ich in dem Falle b i n,"sagte Nixon, wandte sein Pferd und ritt zum Nachtrabe deskleinen Zugs zurück-

Es ist offenbar," dachte der junge Mann,daß der Schurkeglaubt, ich sei vollkommen in der Schlinge, und vielleicht dierasende Unverschämtheit hat, anzunehmen, daß meine Schwe-ster eventuell in die Besitzungen eintrctcn muß, welche denVerlust meiner Freiheit veranlaßt haben, und daß sein eige-ner Einfluß auf das Schicksal unserer Familie ihm den Besitzder Erbin sichern könne; eher aber soll er von meiner Handsterben. Ich muß nun frisch daran, und meine Flucht in'SWerk setzen, wo möglich, ehe man mich gewaltsam einschifft;der blinde Willie wird mich, denke ich, nicht verlassen, ohneeinen Versuch für mich zu wagen, besonders wenn er hört,daß ich der Sohn seines ehemaligen, unglücklichen Schutz-Herrn bin. Wie seltsam ist mein Schicksal! Als ich wederRang, noch Vermögen besaß, lebte ich sicher und unbekanntunter dem Schutze der gütigen und achtbaren Freunde, derenHerzen der Himmel zu mir gewandt hat. Jetzt, da ichdas Haupt eines ehrenwerthen Hauses bin, und Unterneh-