artung der Zeiten, wie er cs nannte, über die Abnahme derThätigkeit unter den Alten und den Mangel an Eifer unterder Heranwachsenden Generation. Wenn nun der Tag in denhärtesten Anstrengungen vorübergegangen war, brachte er dieNacht damit zu, in seinem einsamen Zimmer auf und ab zugehen, den Verfall der Sache beweinend, oder wünschend, daßihn Nodcns Kugel oder Belmerino's Art getroffen habenmöchte."
„Sonderbare Täuschung," sagte Darstc: „ist es nicht zuverwundern, daß er der Macht der Wirklichkeit nicht nach-gibt?"
„Ach!" erwiederte Lilias, „die Wirklichkeiten der letzter»Zeit schienen seinen Hoffnungen zu schmeicheln. Die allge-meine Unzufriedenheit mit dem Frieden, — die Unpopula-rität des Ministers, welche sich selbst auf seinen Herrn aus-dehnte, — die verschiedenen Aufstände, welche den Frieden derHauptstadt störten, und der allgemeine Zustand von Erbit-terung und Mißvergnügen, welcher die Nation ergriffen zuhaben scheint, haben die erlöschenden Hoffnungen der Jako-biten auf eine ungewöhnliche Weise ermuthigt, und sowohlam römischen Hofe, als an dem des Prätendenten, wenn mandiesen so nennen kann, manche verleitet, den Einflüsterungenderjenigen, welche, wie mein Oheim, noch hoffen, wenn alleandere die Hoffnung längst verloren haben, ein geneigteresOhr zu leihen- Ich glaube auch in der That, daß sie in die-sem Augenblick auf einen verzweifelten Versuch bedacht sind.Mein Oheim hat in der letzten Zeit Alles gcthan, um dieZuneigung jener wilden Gemeinden zu gewinnen, die amSolway wohnen, über welche unsere Familie oberherrlicheRechte besaß vor der Zeit der Aechtung, unter welchen auchim Jahr 174s die Anhänglichkeit an unseren unglücklichen