Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
512
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tcnmal nach Derby zu, wo wir dem Ruhme den Rückenwandten, und unserem Sturz entgegengingcn!"

Christal Nixon nahm den Brief, überlas ihn rasch, undgab ihn dann seinem Herrn mit der kalten Bemerkung zu-rück:Weiblicher Einfluß herrscht vor."

Aber er soll nicht länger vorherrschen," sagte Rcdgaunt-let;er soll schwinden, wie der unserige sich am Horizonterhebt. Unterdessen will ich voraus, und Ihr, Christal, bringtdie Leute an den im Brief bczeichneten Ort. Den beidenjungen Leuten könnt Ihr nun gestatten, daß sie sich ungehin-dert unterhalten; merkt nur darauf, daß Ihr den jungenMann genau genug beobachtet, um sein Entfliehen zu ver-hindern, wenn er Pinsel genug sein sollte, es zu versuchen;aber reitet nicht so nahe, um ihre Unterhaltung belauschenzu können,"

Ich kümmere mich gar nichts um ihr Gespräch," sagteNixon verdrießlich.

Ihr hört meine Befehle, Lilias," sagte der Laird, indemer sich zu der jungen Dame wandte,Ihr könnt nun vonmeiner Erlaubniß und meiner Autorität Gebrauch machen,um ihm von unfern Familien-Angelegenheiten so viel zu ent-decken, als Ihr selbst wißt. Bei unsrer nächsten Zusammen-kunft werde ich das Geschäft der Enthüllung vollenden, undich hoffe, ich werde noch einen Redganntlet dem Schooßeseiner Familie zurückgeben. Laßt Latimern, wie er sich selbstnennt, allein ein Pferd besteigen; er muß noch eine Zeitlangseine Verkappung beibchalten. Mein Pferd, mein Pferd!"

In zwei Minuten hörten sie ihn von der Thürc derScheune hinwegreiten, eilig gefolgt von zwei bewaffnetenLeuten aus der Truppe. Die Befehle Christal Nixons brach-ten unterdessen alle klebrigen in Bewegung, aber der Laird