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mitleidiges, aber auch einfältiges Frauenzimmer, mit einerstarken Neigung zu abergläubischer Frömmigkeit vcrrieth,unterhielt Miß Arihuret ihren neuen Gast, welcher stolperndan jedem Hinderniß, das die Frömmigkeit seines FührersRichard hatte im Weg liegen lassen, endlich eine steinerneTreppe Hinaufstieg, welche auf der Seite mit Greifen oderandern heraldischen Sonderbarkeiten geziert war, und eineTerrasse erreichte, die sich in der Fronte des Hauses vonFairladies hinzog; es glich der Wohnung eines altväterischenEdelmanns von einiger Bedeutung mit seinen Reihen von«ingekerbten Giebeln und engen Fenstern, hier und da »ochmit einem alten Thürmchen in Form einer Pfefferbüchse aus-stasfirt. Die Thüre war während der kurze» Abwesenheitder Dame verschlossen worden, ein düsteres Licht schimmertedurch die Gitterthüre der Halle, welche auf einen großen,gepslaslerten Raum führte, der mit Jasmin und andern Ge-wächsen bedeckt war. Alle Fenster waren finster, wie Pech.
Miß Arthuret klopfte an's Fenster: „Schwester! SchwesterAngelika!«
„Wer ist da?« war die Antwort von Innen, „seid Ihres, Schwester Seraphina?"
„Ja, ja, öffnet die Thüre, kennt Ihr meine Stimme nicht?«
„Ach ja, Schwester,« sagte Angelika und schob alle Riegelweg, „aber Jbr kennt unsere Pflicht, und ter Feind ist wach-sam, »ns zu überfallen — ineeäit sicut leo voraus (er gehtumher, wie ein brüllender Löwe), sagt das Breviarium. —Wen habt Ihr hierdcrgebracht? O Schwester, was habtIhr gcthan?«
„Es ist ein junger Mann,« sagte Seraphina, eilig ihrerSchwester Widerrede unterbreche, d, „ein Verwandter, glaubeich, von unserem würdigen Pater Fairford; er wurde am