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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
466
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beten. Aber die erfahrenen Führer leiteten sie durch diesesLabyrinth ohne allen Anstoß, und ohne daß man den Schrittmäßigen durfte. An vielen Orten konnten indeß nicht dreiLeute neben einander reiten, und daher fiel die Last, AlanFairford zu unterstützen, bald an den alten Jephson, wie manihn nannte, bald an Nanty, und nur mit vieler Mühe konn-ten ihn diese aufrecht im Sattel erhalten.

Endlich, als seine Kräfte völlig erschöpft waren, und ergerade sie bitten wollte, ihn in der ersten besten Hütte oderScheune, oder unter einem Heuhaufen, oder einem Zaune,oder sonst irgendwo seinem Schicksal zu überlassen, wenn manLieß ohne Gefahr für die Andern thun könne, ließ Collier,der an der Spitze ritt, zurücksagen, man sei am Eingängenach Fairladies; ob er dahin einbiegcn solle?

Nanty überließ Jephson die Sorge für Fairford, eilte zurSpitze des Haufens und gab seine Befehle.Wer kenntdas Haus am besten?"

Sam Skelton ist ein Katholik," sagte Lowther.

Verdammte Religion," sagte Nanty, dessen picsbyteria-nische Erziehung nichts als einen Haß gegen das Papstthumzurückgelassen zu haben schien.Doch ich bin froh, daßeiner unter uns ist. Ihr, Sam, kennt Fairladies, da Ihrein Papist seid, sowie die Mädchen drin; reitet den» aus derLinie, und wartet hier bei mir; und Ihr, Collier, führt denHaufen hinüber nach Walkinsord, dann wendet Ihr Euch demBache zu, bis Ihr zu der alten Mühle kommt, und Good-man Christ, der Müller, oder Peel Lausewag werden Euchsagen, wo Ihr halten sollt, aber ich werde Euch vorher nocheinholen."

Die Reibe der Lastthiere bewegte sich in ihrem früherenSchritte vorwärts, während Nanty mit Jack Skelton an der