Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
392
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gemacht, und wenn Ihr einmal .Eure Schccrcn geschliffenhaben wollt, ich kann cs für Euch thun, wenn mein Rad inOrdnung ist."

Ihr müßt mich erst um Erlaubniß bittensagte Mr.Crosbie,denn ich habe mir erzählen lassen, daß Ihr die son-derbare Mode habt, eine» Kuß statt des Pfennigs zu nehmen,wenn Euch der Kunde gefiel."

Kommt, kommt, mein Herr," sagte die Lady anfstehcnd,wenn der Punsch bei Euch über das Essen die Oberhandbekömmt, dann ist cs Zeit, mich zurück zu ziehen. WennIhr aber eine Tasse Thee wollt, meine Herrn, so kommetauf mein Zimmer."

Alan Fairford war nicht sehr betrübt über die Entfernungder Dame. Sie schien, obgleich nur im vierten Grade ver-wandt, doch zu viel auf die Ehre des Hanfes Redgauntlctzu halten, um nicht durch die Nachforschungen nach den Ver-hältnissen des jetzigen Oberhaupts, welche er z» machen ge-sonnen mar, in Unruhe gebracht zu werde». Sonderbareverwirrte Vermnthnngcn stiegen in seiner Seele auf aus derunvollkommenen Erinnerung an die Erzählung vom wandern-den Willi», und unwillkürlich drang sich ihm der Gedankeauf, sein Freund, Darste Latimer, sei der Sohn des unglück-lichen Sir Henry. Ehe er aber solchen Vermnthungen nach-hing, mußte er zu entdecken suchen, was gegenwärtig ausihm geworden war. Wenn er in den Händen seines Oheimswar, konnte da nicht einige Eifersucht wegen Vermögen undRang entstehen, welche einen so harten Mann, wie Nedgannt-lct, zu schlimmen Maßregeln gegen einen Jüngling verleitenmochte, den er nicht nach seinen Absichten zu modeln im Standewar? Schweigend überlegte er dieß, während die Gläsermehrmals um die Bowle herumgingen, und wartete bis der