Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
391
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Sein Sohn ist also todt?" fragte Alan Fairford.Esist doch Schade, wenn ein tapferer Stamm aussterben sollte."

Er hat einen Bruder hinterlassen," sagte Summertrees,welcher jetzt der Repräsentant der Familie ist. Und es istauch gut so, denn ob er gleich in vieler Hinsicht unglücklichist, so wird er doch die Ehre seines Hauses besser aufrecht er-halten, als ein unter diesen erbitterten Whigs, den Verwandtender Gemahlin Sir Henry's erzogener Knabe; denn sie stehenmit der Familie Redgauntlet auf keinem guten Fuße; erbitterteWhigs sind sie in jeder Hinsicht. Es war eine tolle Hcirathzwischen Sir Henry und seiner Gemahlin. Das arme Ding,sie wollten ihr nicht gestatten, ihn im Gefängniß zu sehen,und da sein ganzes Eigenthnm in Beschlag genommen undgeplündert war, so hätte es ihm an den gewöhnsten Noth-wendigkeiten gefehlt, ohne die Anhänglichkeit eines weit be-kannten blinden Geigers. Ich habe ihn selbst bei Sir Henrygesehen, vor und während der Geschichte. Ich hörte, er habein den Straßen von Carlisle die Geige gespielt, und dasGeld, was er bekam, seinem Herrn gebracht, während er indem Schlosse eingesperrt war."

Ich glaube kein Wort davon," sagte Mrs. Crosbie, glü-hend vor Unwillen.Ein Redgauntlet wäre zwanzigmalgestorben, ehe er von einem Geiger etwas genommen hätte."

Ho ho! nicht oben hinaus, das ist alles Unsinn und Ucber-muth," sagte der Laird von Summertrees.Die leckerstenHunde essen auch schlechte Brocken, Base Crosbie, Ihr wißtnicht, was einige Eurer Freunde in jener Zeit thun mußten,um ein Näpfchen voll Suppe oder um ei» Stück Brod. Ichhabe z. B. ein Scheerenschleifersrad mehrere Wochen langherumgeführt, theils aus Noth, theils um mich zu verbergen,da habe ich an jedes alten Weibes Thür bigg, bigg, wigg, wigg