„Herrlich, Sir, herrlich! wenn die Dinge auf's Aeußerstegekommen sind, dann wird's besser, und auf's Aeußerste istcs gekommen. — Was aber meinen tollen Streich anbetrifft,wenn Ihr darauf besteht, die einzelnen Umstände anzuhören?"sagte der Laird, welcher zu merken begann, daß die Zeit,wo er seine Geschichte mit Anstand erzählen könne, allmähligvorüber gehe. —
„Nun," sagte Mr. Crosbie, „es war nicht meinetwegen,sondern diesem jungen Mann zu Liebe."
„Gut, warum sollte ich nicht diesem jungen Manne einVergnügen machen? Auf's Wohl aller ehrlichen Leute daheimund in der Ferne! zum Teufel die andern! — Aber Ihr,Mr. Crosbie, habt die Geschichte auch schon gehört?" —
„Nicht so oft, um sie langweilig zu finden," sagte dieLady, und der Laird wandte sich ohne weitere Einleitung anAlan Fairford.
„Ihr habt doch schon von dem Jahrx gehört, das manfnnfundvierzig nennt, junger Mann, als die Köpfe ausdem Süden ihre letzte Bekanntschaft machten mit den schotti-schen Säbeln. Da gab cs eine Art berumschweifender Burscheim Lande, die man Rebellen nannte — ich konnte nie ergrün-den, aus welcher Ursache. — Es sollten einige noch zu ihnenstoßen, die aber nie gekommen sind. — Ihr wißt schon, Mr.Crosbie, wen ich meine- — Endlich aber hatte der Spaß einEnde. Geschorene Köpfe gab's vollauf, und rasirte Nackenkamen in die Mode. Ich erinnere mich nicht mehr recht, wasich that, als ich im Land hcrumstreifte mit Dolch und Pisto-len im Gürtel, sechs Monate lang oder drüber; aber ich er-wachte schwer aus einem unruhigen Traume, denn ich fandmich da zu Fuß an einem neblichtcn Morgen, meine Hand,wahrscheinlich damit sie nicht davonlaufe, in einer Handschelle,