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denn obgleich Fairford diese Vermuthung als die Lösung desRäthsels gegen Mr. Crosbie geäußert hatte, so wußte erdoch in der That wohl, daß er von seinem sonderbaren Be-such wegen einer Gefahr gewarnt worden sei, in der sich seinFreund befinde. Ehe er noch selbst einen ähnlichen Verdachthegen konnte; die Ermahnungen, welche Latimer von Hr.Griffilhs in London erhielt, der sein Vormund war, oder sichso benahm, führten zu chem Punkte. Es machte ihm indeßkeinen Kummer, daß er den Richter Crosbie nicht weiter indas Geheimniß eingeweiht hatte, als unumgänglich nothwendigwar, denn es sprang in die Augen, daß die Verwandtschaftseiner Frau mit der verdächtigen Partei auf seine Unpartei-lichkeit als Beamter Einfluß äußerte. Als Alan Fairford zuMount Sharon ankam, trat ihm Rachel Geddes hastig ent-gegen, fast ehe der Diener die Thiire öffnen konnte. Verlegenwendete sie sich ab, als sie einen Fremden erblickte, und sagtezu ihrer Entschuldigung, „sie hätte geglaubt, ihr Bruder Josnasei von Cnmberland znrnckgekehrt."
„Mr. Geddes ist also abwesend," sagte Fairford, nichtweniger verlegen. „Er ist seit gestern hinweggegangen, Freund,"antwortete Rachel, welche die ruhige Fassung, die ihre Sektebezeichnet, so ziemlich wieder erhalten hatte, aber ihre bleicheWange- und ihr rothes Auge widersprachen ihrem angenom-menen Gleichmut!)."
„Ich bin," sagte Fairford hastig, „der nahe Freund einesjungen Mannes, der Euch nicht unbekannt ist, Miß Geddes,ich bin der Freund von Darsie Latimer, und komme hieherin der äußersten Beängstigung, da ich von dem Richter Cros-bie vernommen habe, daß er in der Nacht verschwunden sei,wo ein zerstörender Angriff auf die Fischerei-Anstalten desMr. Geddes gemacht wurde."