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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
367
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hat, seinen Aufenthalt in diesem Königreiche zu nehmen, ge-gen dessen König er die Waffen getragen hat, sondern daßihn auch der Verdacht trifft, mit offener Gewaltthat gegendie Person eines Unterthanen des Königs verfahren zu sein,gegen einen jungen Mann, dem es weder an Freunden, nochan Vermögen fehlt, um sein Recht geltend zu machen."

Der Richter blickte auf den jungen Advokaten mit einemGesicht, worauf Mißtrauen, Unruhe und Bestürzung bezeich-net waren.Ein verdrießlicher Handel," sagte er zuletzt,einverdrießlicher Handel, und es wird gefährlich sein, sich dareinzu mischen. Ich würde es sehr ungern sehen, daß Ihr ge-rade der Angeber eines unglücklichen Mannes würdet."

Dieß bin ich nicht gesonnen," antwortete Alan,voraus-gesetzt, dieser unglückliche Mann und seine Freunde gebenmir Gelegenheit, mich über die Sicherheit meines Freundeszu beruhigen. Wenn ich mit Mr. Redgauntlet sprechen könnte,und seine eigene Erklärung vernehmen, so würde ich vermuth-lich zufrieden gestellt. Wenn ich gezwungen werde, ihn beider Regierung anzngeben, so geschieht dieß in einer neuenEigenschaft als Menschenräuber. Ich bin nicht im Stande,auch ist es mein Geschäft nicht, cs zu verhindern, daß er alsgeächteter Verräther erkannt werde, der von dem General-pardon ausgenommen ist."

Mr. Fairford," sagte der Richter,wolltet Ihr den ar-men unschuldigen Mann auf einen eitlen Verdacht hin Unglück,lich machen?"

Nichts mehr davon, Mr. Crosbie; mein Benehmen istfest bestimmt, wenn nicht dieser Verdacht entfernt wird."

Wohlan denn," sagte der Richter,weil dem so ist, undda Ihr sagt, daß Ihr dem Redgauntlet persönlich kein Uebelzufügen wollt, so will ich heute einen Mann zn uns zum