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befürchten habe, als die meiner Freunde Jan und Dorcas,so kann ich den Versuch schon wagen, und um meine Gefan-genschaft auf die eindringlichste Weise zu bezeichnen, sang ichzwei oder drei Linie» von dem i3?sten Psalm:
„Bei Babels Ströme» saßen wir und weinten."
Die Landleute hörten aufmerksam zu, und als ich endete,horte ich sie im Tone des Mitleids einander zuflüstcrn: „Ach,der arme Mensch, daß so ein artiger Mann seinen Verstandverloren hat!"
„Wenn das ist," sagte der wandernde Willin mit einemTon, der berechnet war, mein Ohr zu erreichen: „so weißich nichts, das sein Gemüth mehr erheitern kann, als geradeeine Melodie." Und er spielte mit Kraft und Geist die schöne,schottische Melodie, deren Text mir sogleich einficl:
Pfeif', und ich komme z» dir, mein Knab',
Pfeif, und ich komme zu dir, mein Knab',
Sollte Batcr und Mutter und ich wahnsinnig sei»,
Pfeif, und ich komme zu dir, mein Knab'.
Bald vernahm ich ein Klappern von Fußtritten im Hofe,woraus ich schloß, daß Jan und Dorcas in ihren cumberlän-dischen Holzschuhe» einen Tanz machen wollten. Geschütztdurch dieses Geräusch, versuchte ich auf Willin's Zeichen zuantworten, indem ich so laut als möglich die Melodie pfiff:
O, komm' zurück, und rette mich,
Wenn Alles von mir weichet. '
Er brachte sogleich die Tänzer aus dem Takt, indem erin die Melodie überging:
Hier ist meine Hand, ich täusch' dich nicht.
Ich zweifelte nicht länger, daß eine Mittheilung glücklichunter uns angeknüpft sei, und daß der arme Musiker, fallssich eine Gelegenheit fände, mit ihm zu sprechen, sich willigRedgauntlek. 23