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Caucasus nur immer hätte thun können. Ja, junger Mann,im Thun und Leiden spielen wir nur die uns vom Geschick,dem Leiter dieses seltsamen Dramas, zngethcilte Rolle, ver-mögen nicht mehr zu thun, als uns vorgeschrieben, nicht mehrzu sagen, als uns aufgegeben ist; und doch schwatzen wir vielvon freiem Willen und Freiheit des Gedankens und der Hand-lung, als ob Richard nicht sterben, oder Richmond siegenmüßte, gerade so wie der Dichter es angeordnet hat."
Nach dieser Rede fuhr er fort mit verschlungenen Armenund zur Erde gesenkten Blicken auf- und abzugehen; der Klangseiner Schritte, und der Ton seiner Stimme erinnerten mich,daß ich diesen sonderbaren Menschen schon bei einer früherenGelegenheit solche Selbstgespräche in seiner einsamen Kammerhatte halten hören. Ich bemerkte, daß er gleich anderenJacobiten in seinem verjährten Haß gegen das AndenkenKönigs Wilhelm die Parteimcinung angenommen hatte, derMonarch habe an dem Tage jenes unglücklichen Zufalls einPferd geritten, das ehemals dem unglücklichen Sir JohnFriend gehörte, der im Jahr 1696 wegen Hochverrat hinge-richtet wurde.
Ich durfte denjenigen. in dessen Gewalt ich auf eine sosonderbare Weise gekommen war, nicht erbittern, sondern womöglich besänftigen. Als ich bemerkte, daß die Heftigkeit sei-ner Gefühle sich ein wenig gelegt hatte, antwortete ich ihmfolgendermaßen: „Ich will nicht, wahrhaftig ich fühle michnicht fähig, eine so subtile metaphysische Frage zu erörtern,wie die, welche von den Grenzen des freien Willens und derVorherbestimmung handelt- Laßt uns hoffen, daß wir mitEhre leben, und mit guter Hoffnung sterben, ohne genöthigtzu sein, über einen Punkt eine entschiedene Meinung zu bil-den, der so weit über unsere Fassungskraft geht."