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Herries ein solcher Fanatiker ist; Alles dieß erklärt aber seinBenehmen gegen mich durchaus nicht, hätte er gesucht, ausmir einen Proselyte» für seine sinkende Sache zu machen, sowären Gewaltthätigkeit und Zwang sehr unschickliche Mittelbei einem edlen Gemüthe gewesen. Wenn dieß aber auch seineAbsicht war, von welchem Nutzen mochte ihm die Erwerbungeines einzelnen, widerstrebenden Anhängers sein, der zurUnterstützung einer ergriffenen Partei nur seine eigene Personmitbringen konnte? Er hatte die Rechte eines Vormundesgegen mich in Anspruch genommen, er hatte ziemlich deutlichdarauf hingewiesen, ich sei in einem Gemüthszustande, derdie Aufsicht nothwendig mache- Sollte dieser in seinem Vor-sätze so verzweifelt hartnäckige Mann, der bereit schien, dieganze Last einer schon für Tausende verderblich gewordenenSache ans seine Schultern zu nehmen, die Gewalt haben,über mein Schicksal zu entscheiden? Gingen von ihm dieseGefahren ans, gegen die man mich durch eine so heimliche,unvorsichtige Erziehung hatte schützen wollen?
Und wenn dem so war, worauf gründete sich denn derAnspruch, den er geltend machte? Ans Verwandtschaft? Undtheilte ich die Abstammung vielleicht der Züge dieses seltsamenWesens? Ein Schauder, der in diesem Augenblick mich durch-zuckte, war sonderbarer Weise mit einem unbestimmten undgcheimnißvollen Gefühl von Verwunderung gemischt, das fastan Vergnügen gränzte. Ich erinnerte mich des Widerscheinsmeines eigenen Gesichts in dem Spiegel, in einem bedeuten-den Augenblick während der seltsamen heutigen Zusammen-kunft, und ich eilte in das äußere Zimmer, um den Spiegelzu befragen, ob es möglich sei, meinen Gesichtszügen deneigenen Schnitt zu gebe», der dem schrecklichen Blicke desMr. Herries so sehr glich. Aber ich faltete meine Stirne ver-