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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
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etwas über das Essen hinaus, so bringt mich der Dnmmkopfmit seinemHeh," und seinemweiß nicht," fast zur Ver-zweiflung ; dringe ich heftiger in ihn, so wendet er mir ruhigden Rücken, und verläßt das Zimmer. Auch das Mädchenwill für so einfältig gelten wie es wirklich ist; aber ein schalk-haftes Lächeln, das sie nicht immer unterdrücken kann, scheintanzuzeige», daß sie die Rolle, die sie spielt, vollkommen kennt,mich aber in Unwissenheit lassen will. Beide, und das Mäd-chen besonders, behandeln mich wie ein verzogenes Kind; sieverweigern mir nie etwas geradezu, aber sie sorgen zugleichdafür, daß sie ihr Wort nicht erfüllen können. Wenn ichz. B. den Wunsch äußere, daß ich ausgehcn möchte, so ver-spricht mir Dorcas, ich sollte heute Nacht in den Park spatzir-rcn gehen und zusehen wie man die Kühe melkt, gerade wieman einem Kinde ein solches Vergnügen verspricht. Dabeiaber sorgte sie dafür, daß sie, wenn es nur immer möglichist, nie Wort hält.

Unterdessen hat sich eine Gleichgültigkeit gegen Freiheit,eine Sorglosigkeit wegen meiner Lage bei mir eingcschlichen,für die ich durchaus keinen Grund anzugebcn weiß, wennsic nicht Folgen meiner körperlichen Schwäche und des häu-figen Blutverlustes sind. Ich habe von Männern gelesen, die,eingemauert wie ich, die Welt durch die Gewandtheit in Er-staunen setzten, vermöge deren es ihnen gelang, die furcht-baren Schwierigkeiten, die sich ihrer Flucht cntgcgcnstellten,glücklich zu überwinden. Ich habe mir oft selbst gesagt,wenn ich solche Anekdoten las, daß Niemand, der auch nurein Stückchen von einem Quaderstein oder einem rostigen Na-gel besitzt, um Klammern anszuhebcn, oder Schlösser zu öff-nen, und der volle Muße hat, sich damit zu beschäftigen, ge-zwungen ist, in seinem Kerker zu bleiben. Doch sitze ich hier