Da alle seine Beredtsamkeit mich nicht überzeugen konnte,daß das unnütze Zappeln der Fische, welche die zurücktretendeFluth in den Reusen zurückläßt, ein großes Vergnügen ge-währen könne, so flößte er mir hinterlistiger Weise den Ge-danken ein, daß Mr. und Mrs. Geddes (eine in der Nach-barschaft wohlbekannte, ehrenwerthe Familie, mit welcher ichin freundschaftlichem Verhältnis stand,) es wahrscheinlich übelnehmen würden, wenn ich sie so lange nicht besuchte. Beide,sagte er, hätten sich eifrig nach der Ursache erkundigt, die'mich bewogen hätte, gestern so plötzlich ihr Haus zu verlassen-Ich beschloß also, nach Mount Sharon zu wandern und michzu entschuldigen, erlaubte zugleich dem Knaben, mich zu be-gleiten, und meine Rückkehr aus dem Hanse abzuwarten,damit ich auf dem Rückwege zu Shcpherd's Busch fischenkönnte, denn dazu, sagte er, würde ich die Witterung sehrgünstig finden. Ich erzähle alle diese Umstände sehr genau,weil ich einen starken Verdacht auf den Knaben habe, daß erwußte, wie es an diesem Abende mit mir aussehen würde,und den zwar kindischen, aber doch eigennützigen Gedankenhegte, sich als Antheil an der Beute einer Angelruthe zu be-mächtigen, die er oft bewundert hatte. Es ist möglich, daßich dem Knaben Unrecht thue, aber schon früher bemerkte ich,daß er die Kunst verstand, den nichtigen Gegenständen seinerHabgier, welche seinem Alter angemessen waren, mit der plan-mäßigen Gewandtheit eines reiferen Alters nachzustreben.
Als wir unseren Spatziergang angetreten hatten, warf ichihm die Kühle des Abends, den Ostwind und noch andereUmstände vor, welche ungünstig für das Angeln waren. Erbestand auf seiner Behauptung, warf auch einige Male dieAngel aus, als wolle er mich von meinem Jrrthume über-zeugen, aber er fing keinen Fisch; auch trug er, wie ich setztNedgcumtlet. 17