eines jeden kühnen Unternehmens unumgänglich nöthig ist,war von jener fieberhaften Reizbarkeit frei, dnrch welche die-jenigen, deren allzu thätige Einbildungskraft die Schwierig-keiten übertreibt, unfähig werden, denen, welche ihnen imWege liege», kühn entgegen zu treten.
Nachdem er nun alle zerstreute und abgebrochenen Gegen-stände wieder gefammelt und verbunden hatte, wandten sichAlans Gedanken nach Dumfriesshire und auf die gefährlicheLage, in welcher er seinen sseliebten Freund schweben zu sehenglaubte; jeden Augenblick sah er auf seine Uhr, in der Hoff-nung, sein gegenwärtiges Geschäft bald anzufangen und zuenden, nm seinem Darsle zu Hülfe zu eilen. Endlich kamdie Stunde, der Augenblick. Der Gerichtsdicner schrie ansvollem Halse: „Der arme ?eter keebles contra ?Isi»stanes,per Dumtoustie et lougü: — Herr Daniel Dumtoustie!"Aber Dumtoustie leistete dem Aufruf keine Folge, denn solaut und schallend er auch ertönte, so konnte er doch nichtüber die Quecnsferry (die Furth der Königin) dringen; aberan seiner Stelle trat unser Herr Alan Fairford vor.
Der Gerichtshof war gedrängt voll mit Zuschauern allerArt; denn bei früheren Gelegenheiten hatte es Allen vielVergnügen gewährt, wenn Peter »eben seinem Verthcidigcrstehend, dessen Worte mit Mienen und Auslegungen begleitete,und, indem er den Ernst der Richter und des ganzen Ver-fahrens, ohne es zu wollen, in's Lächerliche zog, seinen Ad-vokaten, aber nicht den der Gegenpartei, zum Stillschweigenzwang.
Die Richter und Zuhörer schienen von der jugendlichenGestalt des jungen Mannes sehr überrascht, der an Dumtou-stie's Stelle erschien, um einen verwickelten, seit langen Jah-ren anhängige» Prozeß zu eröffnen; der Pöbel aber fand sich